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Teneriffa
Las Américas
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★★★★

Ibiza
Playa d'en Bossa
Spanien

Ibiza ist die drittgrößte und am weitesten südlich gelegene Insel der Balearen. An der Südküste liegt die Hauptstadt Ibiza-Stadt, die auch unter dem katalanischen Namen „Ciutat d’Eivissa“ fungiert. Katalanisch ist neben Kastilisch Amtssprache auf den Inseln. Mit dem Rio Santa Eulalia verfügt Ibiza als einzige Baleareninsel über einen Fluss. 56 Strände mit einer Gesamtlänge von 18 Kilometern laden zum Sonnenbaden ein. Einer der bekanntesten ist der von Las Salinas, einem Ort, der seinen Namen von den kilometerlangen Salinen für die Salzgewinnung erhalten hat.

Ibiza ist Anlaufpunkt für Besucher aller Altersgruppen. Die jungen Urlauber werden von der weltweit einzigartigen Clubszene angelockt. Echte Stars unter den DJs legen hier auf und verleihen dem Nachtleben der Insel vor allem in der Hauptsaison zwischen Juni und Oktober eine unübertroffene Qualität. Badegäste werden von dem mediterranen Klima begeistert sein, das für milde Winter und heiße Sommer steht. Durch die stets leichten Winde vom Meer her wird das Sonnen in den malerischen Buchten jedoch nie unangenehm. Die Landschaft von Ibiza ist sehr facettenreich. Hoch aufragende Gebirgszüge wechseln sich ab mit fruchtbaren Tälern, die für die Landwirtschaft genutzt werden. Steilküsten mit bis zu 70 Metern Höhe beeindrucken im Norden und im äußersten Süden.

Kunst und Architektur kommen auf Ibiza ebenfalls nicht zu kurz. Über 2.500 Jahre Geschichte der Insel lassen sich in den Museen ebenso anschaulich nachempfinden wie in den historischen Bauten der Altstädte. Bemerkenswert: Als einer von nur 23 Orten auf der Welt trägt Ibiza den Titel als „gemischtes Weltkulturerbe“. Im Juni 1999 hat die UNESCO Ibiza sowohl zum Weltnatur- als auch zum Weltkulturerbe erklärt.

Etwa 20 Kilometer südlich von Ibiza liegt die Nachbarinsel Formentera. Mit dem Linienboot von Ibiza aus erreicht man die zweitkleinste Baleareninsel je nach Fähre in 30 bis 45 Minuten. Lange Sandstrände unter Pinien und dünengesäumt machen Formentera zum Badeparadies. In unzähligen Felsbuchten kann man Momente der Ruhe genießen. Viele alte Anwesen mit Mandel-, Feigen- und Olivenbäumen sind charakteristisch. Die so genannte „karibische Perle“ des Mittelmeeres bietet ein vielfältiges Sportangebot: Wandern und Radfahren sind auf der sehr flachen Insel ebenso möglich wie Surfen, Segeln oder Tauchen.

Sehenswertes

Ibiza-Stadt

Die Altstadt gehört zu den absoluten Höhepunkten: Die Festung ist eine der größten noch erhaltenen in ganz Europa und zählt zum Weltkulturerbe. Meterdicke Mauern geben einen imponierenden Eindruck von den gewaltigen Ausmaßen der Anlage. Am höchsten Punkt des Hügels befindet sich die Kathedrale „Santa Maria De Las Nieves“, die nachts in hellem Glanz erstrahlt und so schon von weitem sichtbar ist. „Puig des Molins“, die Hügeln der Windmühlen, auf der Rückseite der Altstadt war ehedem eine Begräbnisstätte der Römer und Karthager. Viele archäologische Funde können im Museum vor Ort besichtigt werden.

Ses Salines

Lange Zeit waren die Salinen im äußersten Süden von Ibiza die bedeutendste Einnahmequelle von Ibiza, denn Salz war im Mittelalter zur Konservierung der Lebensmittel wichtig. Die Phönizier gewannen durch die Verdunstung von Meerwasser in flachen Becken erstmals das kostbare Gut. Inzwischen gelten 11.000 Hektar des Salinenlandes als Naturschutzgebiet. 500 Pflanzen- und 200 Vogelarten haben in dem riesigen Ökosystem ein Zuhause gefunden.

Es Vedrà

Geheimnisvolle Mythologie und eine atemberaubend schöne Landschaft verbinden sich an der Westküste Ibizas. Um den Berg Es Vedrá mit seiner spektakulären Felsenspitze ranken sich Legenden: Odysseus soll an diesem Felsen zerschellt sein, andere halten ihn für einen Teil des untergegangenen Atlantis. Vom Piratenturm aus ist der Ausblick besonders schön. Dieser steht 200 Meter hoch über den Klippen. Unterhalb befindet sich der Torre d’es Savinar, einer der Wachtürme, von denen einst nach Piraten Ausschau gehalten wurde. Statt Seeräubern fällt der Blick heute auf ein imposantes Panorama aus Meer, Steilküste und Landesinnerem.

La Mola

Auf der Hochebene nahe La Pilar auf Formentera befindet sich einer von zwei Leuchttürmen der Insel. 140 Meter tief fallen die Klippen hinter dem Turm ab. Bei guter Sicht scheint der Blick von hier bis nach Afrika zu reichen. In La Pilar findet im Sommer immer mittwochs der Hippiemarkt statt. Bei Livemusik werden hier Kunsthandwerk und Kleidung verkauft. Der Markt ist ein Überbleibsel aus den sechziger Jahren, als junge Aussteiger ihr Glück auf der Insel suchten.

Tropfsteinhöhle Xeroni

Die Höhle wurde 1975 durch Zufall entdeckt, als der Besitzer ein Loch für einen Brunnen bohren wollte. Sie besteht aus einem 700 m² großen beleuchteten Raum, in dem angenehme 22 C herrschen. Sie kann von Mai bis Oktober besichtigt werden.

Die Hauptstadt Ibizas heißt Ibiza-Stadt und ist das kulturelle und politische Zentrum der Insel. Der von den Mauren errichtete Befestigungsring mit meterdicken Stadtmauern trennt noch heute die Altstadt von den anderen Stadtteilen. 44.000 Menschen bzw. ein Drittel der Inselbevölkerung leben hier. Die eigentliche Altstadt „Dalt Vila“ besticht durch ihre engen, steilen Gassen, in denen sich die Ursprünglichkeit der Stadt am weitestgehenden erhalten hat. Besonders das einstige Fischerviertel Sa Penya ist heute das Zentrum des legendären Nachtlebens der Stadt. Shoppen bis spät in die Nacht ist hier ebenso angesagt wie Party in einem der unzähligen Lokale – und das alles in einer absolut friedlichen und toleranten Atmosphäre.

Eingebettet in malerische Pinienwälder befindet sich im Nordosten Ibizas Portinatx . Der Ort war ursprünglich ein kleines Fischerdörfchen. Seine drei schönen Buchten mit niedrigem Wellengang machen ihn zum perfekten Reiseziel für Familien. Das wunderschöne Umland lädt zu ausgiebigen Wanderungen ein, zum Beispiel entlang der bizarren Steilküste.

Die zweitgrößte Stadt der Insel ist mit rund 20.000 Einwohnern Sant Antoni de Portmany , auch bekannt unter dem Namen San Antonio Abad. Der schon von den Römern genutzte Hafen in der Bucht „Cala de Sant Antoni“ ist der größte der Insel. In der gerade von Engländern gerne besuchten Stadt wird zunehmend Wert auf Qualitätstourismus gelegt. So wurde die Uferpromenade völlig neu hergerichtet und verführt jetzt zum Flanieren vom Yachthafen vorbei an den vielen schicken Cafés wie zum Beispiel dem Café del Mar, von dem aus man den Blick auf den Sonnenuntergang genießen kann. Ein ausgeprägtes Nachtleben erfreut vor allem junge Menschen, die sich in den Bars und Pubs des Amüsierviertels sowie in zwei Großdiskotheken den Freuden des Lebens hingeben können. Wahrzeichen der Stadt ist das Ei an der Hafenpromenade, das zu Ehren Christoph Kolumbus‘ errichtet wurde, der angeblich auf der Insel das Licht der Welt erblickt hat.

Santa Eulalia del Rio liegt im Osten Ibizas und zählt rund 27.000 Einwohner. Durch den Ort fließt der einzige Fluss der Insel, der bis zum 18. Jahrhundert für die Bewässerung der Felder und zum Antrieb der Mehlmühlen in der Gegend genutzt wurde. Drei Sandstrände, ein exklusiver Yachthafen und die wunderschöne Promenade sind Anlaufpunkt für ein etwas gehobeneres Publikum. Dazu passt auch der Ruf des Ortes, das Kunstzentrum Ibizas zu sein.

San Francisco Javier ist der Hauptort Formenteras, 1.500 Menschen leben hier. Sehenswert sind vor allem die alte Wehrkirche aus dem 18. Jahrhundert und das alte Rathaus, das heute für Kunstausstellungen genutzt wird. Die neu gestaltete Fußgängerzone bietet eine Vielzahl von Geschäften und Boutiquen. Einen Eindruck des Insellebens in vergangenen Zeiten vermittelt ein Besuch im örtlichen Heimatkundemuseum.

Am Fuße der Hochebene von La Mola liegt das kleine Fischerdorf El Calo . Typische Holzhütten rund um den kleinen Hafen des Ortes prägen hier das Bild. Schicke kleine Pensionen ermöglichen einen Aufenthalt in beschaulicher Atmosphäre.

Im größten Ferienort Formenteras pulsiert das Leben vor allem im Sommer: Es Pujols bietet die beste touristische Infrastruktur der ganzen Insel. Hotels, die nicht höher als drei Etagen sind, liegen unmittelbar an dem flachen Sandstrand mit seinem kristallklaren Wasser. Für das leibliche Wohl sorgen unzählige Restaurants und Bars entlang der mit Palmen gesäumten Strandpromenade.

Wissenswertes

Auch für Familien und Alleinerziehende mit Kindern halten Ibiza und Formentera Angebote bereit. Für kleine Kinder ein großer Spaß ist die Fahrt mit der motorisierten Bimmelbahn von Sant Antoni nach Santa Agnes. In offenen Waggons und gemächlichem Tempo ermöglicht die Fahrt einen Blick auf die wunderschöne Landschaft des Landesinneren von Ibiza.

Der Wasserrutschenpark Aguamar in Playa d’en Bossa hält Rutschen und Pools für alle Altersklassen bereit. Die Kamikaze-Bahn oder das Schaumbad sind nur zwei der Attraktionen in einem der größten Parks seiner Art in Spanien.

Eine Art unterirdische Grotte erwartet die Besucher im Aquarium Cap Blanc in San Antonio. Über einen Holzsteg spaziert man knapp über dem Meerwasserbassin und kann die Fischarten, wie Goldbrassen oder Katzenhaie hautnah beobachten. Langusten und bunte Kleinfische in mehreren Glasaquarien sind ebenso spannend anzusehen.

In der mehr als 100.000 Jahre alten Höhle Cova Can Marca bei Puerto de San Miguel finden jede halbe Stunde Führungen statt. Durch die dezente Beleuchtung entsteht eine beeindruckende Kulisse. Besonders sehenswert ist ein künstlich erzeugter Wasserfall mit Licht- und Musikshow.

Abgerundet wird das Angebot für Kinder durch weitere Attraktionen wie Go-Kart-Bahnen, Bowlingbahnen oder vielfältige Spielparks. Auch die vielfach angebotenen Bootsausflüge zu Buchten und Städten oder von Ibiza nach Formentera bilden ein gelungenes und kurzweiliges Angebot für Familien.

Insidertipps

Damit Sie Ihren Urlaub auf Ibiza oder Formentera vom ersten bis zum letzten Tag genießen können, steht Ihnen Ihre Reiseleitung mit Rat und Tat zur Seite. Gerne gibt sie Ihnen Informationen zu den besten Stränden, den schönsten Sehenswürdigkeiten, den besten Ausflugsangeboten oder den trendigsten Clubs und Bars. Natürlich kennt die Reiseleitung auch die besten Restaurants. Vorab geben wir Ihnen hier einige Tipps zur Vorbereitung auf Ihren Urlaub!

Shopping in Dalt Villa

Hoch über Ibiza-Stadt thront die befestigte Altstadt Dalt Vila. Hier finden Sie ideale Voraussetzungen zum Shoppen. Viele kleine Boutiquen und Geschäfte bieten Einzigartiges, Modeschmuck und Sinnloses, aber auch charmante Souvenirs und tolle Kleidung. Die Galleria Tanit bietet wunderschöne Schmuckstücke zu erschwinglichen Preisen, im Hippy Chic können Sie in Ibiza produzierte Mode für alle Anlässe erwerben, das Leah’s ist ein echter Geheimtipp für Taschen und Modeschmuck. Die handgearbeiteten Taschen- und Schmuckkollektionen sind farbenfroh und einzigartig. Damit fallen Sie auch in Deutschland noch auf!

Café Sidney

Das Café Sidney in der Marina Botafoch bietet während des ganzen Jahres unterschiedliche kulinarische Köstlichkeiten rund um die Uhr. Besonders interessant für Nachtschwärmer ist das umfangreiche Frühstücksangebot, das bis spät in den Abend angeboten wird. Hier kann man nach durchzechter Nacht und entsprechend langem Schlaf das passende Katerfrühstück erhalten. Darüber hinaus bietet das Café Sidney auch sehr leckere Fleisch- und Fischergerichte sowie Snacks für Zwischendurch. Auf der Sonnenterrasse hat man einen herrlichen Blick auf den Yachthafen und bis zur alten Festungsstadt Dalt Vila. Ein Besuch lohnt sich!

Informationen von A-Z

Inselnamen:

Ibiza (katalanisch: Eivissa) und Formentera

Inselhauptstädte:

Ibiza: Ibiza-Stadt (ca. 44.000 Einwohner), Formentera: San Francisco Javier (1.500 Einwohner)

Verwaltung:

Zusammen mit Mallorca und Menorca bilden die Pityusen die autonome Region Balearen.

Lage und Klima:

Ibiza und Formentera sind die westlichsten Inseln der Balearen im westlichen Mittelmeer. Die Durchschnittstemperatur beträgt 18,9 Grad, in den milden Wintern hat es selten weniger als 15 C.

 
Höchste Erhebung:

Auf Ibiza der Sa Talaia de Sant Josep mit 474 Metern

 
Fläche:

Ibiza: 571,04 km², Formentera: 83,2 km²

 
Bevölkerung:

Ibiza hat etwa 114.000 Einwohner, auf Formentera leben knapp 8.000 Menschen.

 
Sprachen:

Die Amtssprache ist Spanisch; in den Urlaubsgebieten wird auch Englisch und Deutsch gesprochen.

Währung:

Die Währung auf Ibiza und Formentera ist der Euro.

Maße und Gewichte:

Auf Ibiza und Formentera gilt das metrische Maß- und Gewichtssystem.

Strom:

220 Volt, 50 Hertz. Adapter sind nicht erforderlich.

Zeitunterschied:

Auf Ibiza und Formentera gilt die Mitteleuropäische Zeit (MEZ).

Auskunft:

Spanisches Fremdenverkehrsamt in Deutschland, Kurfürstendamm 63, D-10707 Berlin, Telefon: +49 (0) 30 / 8 82 65 43, Fax: +49 (0) 30 / 8 82 66 61. Spanisches Fremdenverkehrsamt in Österreich, Walfischgasse 8/14, A-1010 Wien, Telefon +43 (0) 1 / 5 12 95 80. Internetadressen: www.ibiza-links.de, www.formentera-island.de und www.tourspain.es.

Einreise:

Deutsche und österreichische Staatsangehörige können mit Reisepass oder Personalausweis nach Spanien einreisen. Für Kinder bis zum vollendeten sechzehnten Lebensjahr ist die Einreise mit Kinderausweis oder mit Eintragung in den Reisepass eines Elternteils möglich. Auch der für Kinder ab dem 12. Lebensjahr ausgestellte Personalausweis wird für die Einreise anerkannt.

 
Gesundheit:

Impfvorschriften und gesundheitliche Bedingungen können sich kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich auf der Internetseite Ihres Reiseveranstalters und konsultieren Sie rechtzeitig vor Reiseantritt Ihren Hausarzt.

Ibiza ist die drittgrößte und am weitesten südlich gelegene Insel der Balearen. An der Südküste liegt die Hauptstadt Ibiza-Stadt, die auch unter dem katalanischen Namen „Ciutat d’Eivissa“ fungiert. Katalanisch ist neben Kastilisch Amtssprache auf den Inseln. Mit dem Rio Santa Eulalia verfügt Ibiza als einzige Baleareninsel über einen Fluss. 56 Strände mit einer Gesamtlänge von 18 Kilometern laden zum Sonnenbaden ein. Einer der bekanntesten ist der von Las Salinas, einem Ort, der seinen Namen von den kilometerlangen Salinen für die Salzgewinnung erhalten hat.

Ibiza ist Anlaufpunkt für Besucher aller Altersgruppen. Die jungen Urlauber werden von der weltweit einzigartigen Clubszene angelockt. Echte Stars unter den DJs legen hier auf und verleihen dem Nachtleben der Insel vor allem in der Hauptsaison zwischen Juni und Oktober eine unübertroffene Qualität. Badegäste werden von dem mediterranen Klima begeistert sein, das für milde Winter und heiße Sommer steht. Durch die stets leichten Winde vom Meer her wird das Sonnen in den malerischen Buchten jedoch nie unangenehm. Die Landschaft von Ibiza ist sehr facettenreich. Hoch aufragende Gebirgszüge wechseln sich ab mit fruchtbaren Tälern, die für die Landwirtschaft genutzt werden. Steilküsten mit bis zu 70 Metern Höhe beeindrucken im Norden und im äußersten Süden.

Kunst und Architektur kommen auf Ibiza ebenfalls nicht zu kurz. Über 2.500 Jahre Geschichte der Insel lassen sich in den Museen ebenso anschaulich nachempfinden wie in den historischen Bauten der Altstädte. Bemerkenswert: Als einer von nur 23 Orten auf der Welt trägt Ibiza den Titel als „gemischtes Weltkulturerbe“. Im Juni 1999 hat die UNESCO Ibiza sowohl zum Weltnatur- als auch zum Weltkulturerbe erklärt.

Etwa 20 Kilometer südlich von Ibiza liegt die Nachbarinsel Formentera. Mit dem Linienboot von Ibiza aus erreicht man die zweitkleinste Baleareninsel je nach Fähre in 30 bis 45 Minuten. Lange Sandstrände unter Pinien und dünengesäumt machen Formentera zum Badeparadies. In unzähligen Felsbuchten kann man Momente der Ruhe genießen. Viele alte Anwesen mit Mandel-, Feigen- und Olivenbäumen sind charakteristisch. Die so genannte „karibische Perle“ des Mittelmeeres bietet ein vielfältiges Sportangebot: Wandern und Radfahren sind auf der sehr flachen Insel ebenso möglich wie Surfen, Segeln oder Tauchen.

Sehenswertes

Ibiza-Stadt

Die Altstadt gehört zu den absoluten Höhepunkten: Die Festung ist eine der größten noch erhaltenen in ganz Europa und zählt zum Weltkulturerbe. Meterdicke Mauern geben einen imponierenden Eindruck von den gewaltigen Ausmaßen der Anlage. Am höchsten Punkt des Hügels befindet sich die Kathedrale „Santa Maria De Las Nieves“, die nachts in hellem Glanz erstrahlt und so schon von weitem sichtbar ist. „Puig des Molins“, die Hügeln der Windmühlen, auf der Rückseite der Altstadt war ehedem eine Begräbnisstätte der Römer und Karthager. Viele archäologische Funde können im Museum vor Ort besichtigt werden.

Ses Salines

Lange Zeit waren die Salinen im äußersten Süden von Ibiza die bedeutendste Einnahmequelle von Ibiza, denn Salz war im Mittelalter zur Konservierung der Lebensmittel wichtig. Die Phönizier gewannen durch die Verdunstung von Meerwasser in flachen Becken erstmals das kostbare Gut. Inzwischen gelten 11.000 Hektar des Salinenlandes als Naturschutzgebiet. 500 Pflanzen- und 200 Vogelarten haben in dem riesigen Ökosystem ein Zuhause gefunden.

Es Vedrà

Geheimnisvolle Mythologie und eine atemberaubend schöne Landschaft verbinden sich an der Westküste Ibizas. Um den Berg Es Vedrá mit seiner spektakulären Felsenspitze ranken sich Legenden: Odysseus soll an diesem Felsen zerschellt sein, andere halten ihn für einen Teil des untergegangenen Atlantis. Vom Piratenturm aus ist der Ausblick besonders schön. Dieser steht 200 Meter hoch über den Klippen. Unterhalb befindet sich der Torre d’es Savinar, einer der Wachtürme, von denen einst nach Piraten Ausschau gehalten wurde. Statt Seeräubern fällt der Blick heute auf ein imposantes Panorama aus Meer, Steilküste und Landesinnerem.

La Mola

Auf der Hochebene nahe La Pilar auf Formentera befindet sich einer von zwei Leuchttürmen der Insel. 140 Meter tief fallen die Klippen hinter dem Turm ab. Bei guter Sicht scheint der Blick von hier bis nach Afrika zu reichen. In La Pilar findet im Sommer immer mittwochs der Hippiemarkt statt. Bei Livemusik werden hier Kunsthandwerk und Kleidung verkauft. Der Markt ist ein Überbleibsel aus den sechziger Jahren, als junge Aussteiger ihr Glück auf der Insel suchten.

Tropfsteinhöhle Xeroni

Die Höhle wurde 1975 durch Zufall entdeckt, als der Besitzer ein Loch für einen Brunnen bohren wollte. Sie besteht aus einem 700 m² großen beleuchteten Raum, in dem angenehme 22 C herrschen. Sie kann von Mai bis Oktober besichtigt werden.

Die Hauptstadt Ibizas heißt Ibiza-Stadt und ist das kulturelle und politische Zentrum der Insel. Der von den Mauren errichtete Befestigungsring mit meterdicken Stadtmauern trennt noch heute die Altstadt von den anderen Stadtteilen. 44.000 Menschen bzw. ein Drittel der Inselbevölkerung leben hier. Die eigentliche Altstadt „Dalt Vila“ besticht durch ihre engen, steilen Gassen, in denen sich die Ursprünglichkeit der Stadt am weitestgehenden erhalten hat. Besonders das einstige Fischerviertel Sa Penya ist heute das Zentrum des legendären Nachtlebens der Stadt. Shoppen bis spät in die Nacht ist hier ebenso angesagt wie Party in einem der unzähligen Lokale – und das alles in einer absolut friedlichen und toleranten Atmosphäre.

Eingebettet in malerische Pinienwälder befindet sich im Nordosten Ibizas Portinatx . Der Ort war ursprünglich ein kleines Fischerdörfchen. Seine drei schönen Buchten mit niedrigem Wellengang machen ihn zum perfekten Reiseziel für Familien. Das wunderschöne Umland lädt zu ausgiebigen Wanderungen ein, zum Beispiel entlang der bizarren Steilküste.

Die zweitgrößte Stadt der Insel ist mit rund 20.000 Einwohnern Sant Antoni de Portmany , auch bekannt unter dem Namen San Antonio Abad. Der schon von den Römern genutzte Hafen in der Bucht „Cala de Sant Antoni“ ist der größte der Insel. In der gerade von Engländern gerne besuchten Stadt wird zunehmend Wert auf Qualitätstourismus gelegt. So wurde die Uferpromenade völlig neu hergerichtet und verführt jetzt zum Flanieren vom Yachthafen vorbei an den vielen schicken Cafés wie zum Beispiel dem Café del Mar, von dem aus man den Blick auf den Sonnenuntergang genießen kann. Ein ausgeprägtes Nachtleben erfreut vor allem junge Menschen, die sich in den Bars und Pubs des Amüsierviertels sowie in zwei Großdiskotheken den Freuden des Lebens hingeben können. Wahrzeichen der Stadt ist das Ei an der Hafenpromenade, das zu Ehren Christoph Kolumbus‘ errichtet wurde, der angeblich auf der Insel das Licht der Welt erblickt hat.

Santa Eulalia del Rio liegt im Osten Ibizas und zählt rund 27.000 Einwohner. Durch den Ort fließt der einzige Fluss der Insel, der bis zum 18. Jahrhundert für die Bewässerung der Felder und zum Antrieb der Mehlmühlen in der Gegend genutzt wurde. Drei Sandstrände, ein exklusiver Yachthafen und die wunderschöne Promenade sind Anlaufpunkt für ein etwas gehobeneres Publikum. Dazu passt auch der Ruf des Ortes, das Kunstzentrum Ibizas zu sein.

San Francisco Javier ist der Hauptort Formenteras, 1.500 Menschen leben hier. Sehenswert sind vor allem die alte Wehrkirche aus dem 18. Jahrhundert und das alte Rathaus, das heute für Kunstausstellungen genutzt wird. Die neu gestaltete Fußgängerzone bietet eine Vielzahl von Geschäften und Boutiquen. Einen Eindruck des Insellebens in vergangenen Zeiten vermittelt ein Besuch im örtlichen Heimatkundemuseum.

Am Fuße der Hochebene von La Mola liegt das kleine Fischerdorf El Calo . Typische Holzhütten rund um den kleinen Hafen des Ortes prägen hier das Bild. Schicke kleine Pensionen ermöglichen einen Aufenthalt in beschaulicher Atmosphäre.

Im größten Ferienort Formenteras pulsiert das Leben vor allem im Sommer: Es Pujols bietet die beste touristische Infrastruktur der ganzen Insel. Hotels, die nicht höher als drei Etagen sind, liegen unmittelbar an dem flachen Sandstrand mit seinem kristallklaren Wasser. Für das leibliche Wohl sorgen unzählige Restaurants und Bars entlang der mit Palmen gesäumten Strandpromenade.

Wissenswertes

Auch für Familien und Alleinerziehende mit Kindern halten Ibiza und Formentera Angebote bereit. Für kleine Kinder ein großer Spaß ist die Fahrt mit der motorisierten Bimmelbahn von Sant Antoni nach Santa Agnes. In offenen Waggons und gemächlichem Tempo ermöglicht die Fahrt einen Blick auf die wunderschöne Landschaft des Landesinneren von Ibiza.

Der Wasserrutschenpark Aguamar in Playa d’en Bossa hält Rutschen und Pools für alle Altersklassen bereit. Die Kamikaze-Bahn oder das Schaumbad sind nur zwei der Attraktionen in einem der größten Parks seiner Art in Spanien.

Eine Art unterirdische Grotte erwartet die Besucher im Aquarium Cap Blanc in San Antonio. Über einen Holzsteg spaziert man knapp über dem Meerwasserbassin und kann die Fischarten, wie Goldbrassen oder Katzenhaie hautnah beobachten. Langusten und bunte Kleinfische in mehreren Glasaquarien sind ebenso spannend anzusehen.

In der mehr als 100.000 Jahre alten Höhle Cova Can Marca bei Puerto de San Miguel finden jede halbe Stunde Führungen statt. Durch die dezente Beleuchtung entsteht eine beeindruckende Kulisse. Besonders sehenswert ist ein künstlich erzeugter Wasserfall mit Licht- und Musikshow.

Abgerundet wird das Angebot für Kinder durch weitere Attraktionen wie Go-Kart-Bahnen, Bowlingbahnen oder vielfältige Spielparks. Auch die vielfach angebotenen Bootsausflüge zu Buchten und Städten oder von Ibiza nach Formentera bilden ein gelungenes und kurzweiliges Angebot für Familien.

Insidertipps

Damit Sie Ihren Urlaub auf Ibiza oder Formentera vom ersten bis zum letzten Tag genießen können, steht Ihnen Ihre Reiseleitung mit Rat und Tat zur Seite. Gerne gibt sie Ihnen Informationen zu den besten Stränden, den schönsten Sehenswürdigkeiten, den besten Ausflugsangeboten oder den trendigsten Clubs und Bars. Natürlich kennt die Reiseleitung auch die besten Restaurants. Vorab geben wir Ihnen hier einige Tipps zur Vorbereitung auf Ihren Urlaub!

Shopping in Dalt Villa

Hoch über Ibiza-Stadt thront die befestigte Altstadt Dalt Vila. Hier finden Sie ideale Voraussetzungen zum Shoppen. Viele kleine Boutiquen und Geschäfte bieten Einzigartiges, Modeschmuck und Sinnloses, aber auch charmante Souvenirs und tolle Kleidung. Die Galleria Tanit bietet wunderschöne Schmuckstücke zu erschwinglichen Preisen, im Hippy Chic können Sie in Ibiza produzierte Mode für alle Anlässe erwerben, das Leah’s ist ein echter Geheimtipp für Taschen und Modeschmuck. Die handgearbeiteten Taschen- und Schmuckkollektionen sind farbenfroh und einzigartig. Damit fallen Sie auch in Deutschland noch auf!

Café Sidney

Das Café Sidney in der Marina Botafoch bietet während des ganzen Jahres unterschiedliche kulinarische Köstlichkeiten rund um die Uhr. Besonders interessant für Nachtschwärmer ist das umfangreiche Frühstücksangebot, das bis spät in den Abend angeboten wird. Hier kann man nach durchzechter Nacht und entsprechend langem Schlaf das passende Katerfrühstück erhalten. Darüber hinaus bietet das Café Sidney auch sehr leckere Fleisch- und Fischergerichte sowie Snacks für Zwischendurch. Auf der Sonnenterrasse hat man einen herrlichen Blick auf den Yachthafen und bis zur alten Festungsstadt Dalt Vila. Ein Besuch lohnt sich!

Informationen von A-Z

Inselnamen:

Ibiza (katalanisch: Eivissa) und Formentera

Inselhauptstädte:

Ibiza: Ibiza-Stadt (ca. 44.000 Einwohner), Formentera: San Francisco Javier (1.500 Einwohner)

Verwaltung:

Zusammen mit Mallorca und Menorca bilden die Pityusen die autonome Region Balearen.

Lage und Klima:

Ibiza und Formentera sind die westlichsten Inseln der Balearen im westlichen Mittelmeer. Die Durchschnittstemperatur beträgt 18,9 Grad, in den milden Wintern hat es selten weniger als 15 C.

 
Höchste Erhebung:

Auf Ibiza der Sa Talaia de Sant Josep mit 474 Metern

 
Fläche:

Ibiza: 571,04 km², Formentera: 83,2 km²

 
Bevölkerung:

Ibiza hat etwa 114.000 Einwohner, auf Formentera leben knapp 8.000 Menschen.

 
Sprachen:

Die Amtssprache ist Spanisch; in den Urlaubsgebieten wird auch Englisch und Deutsch gesprochen.

Währung:

Die Währung auf Ibiza und Formentera ist der Euro.

Maße und Gewichte:

Auf Ibiza und Formentera gilt das metrische Maß- und Gewichtssystem.

Strom:

220 Volt, 50 Hertz. Adapter sind nicht erforderlich.

Zeitunterschied:

Auf Ibiza und Formentera gilt die Mitteleuropäische Zeit (MEZ).

Auskunft:

Spanisches Fremdenverkehrsamt in Deutschland, Kurfürstendamm 63, D-10707 Berlin, Telefon: +49 (0) 30 / 8 82 65 43, Fax: +49 (0) 30 / 8 82 66 61. Spanisches Fremdenverkehrsamt in Österreich, Walfischgasse 8/14, A-1010 Wien, Telefon +43 (0) 1 / 5 12 95 80. Internetadressen: www.ibiza-links.de, www.formentera-island.de und www.tourspain.es.

Einreise:

Deutsche und österreichische Staatsangehörige können mit Reisepass oder Personalausweis nach Spanien einreisen. Für Kinder bis zum vollendeten sechzehnten Lebensjahr ist die Einreise mit Kinderausweis oder mit Eintragung in den Reisepass eines Elternteils möglich. Auch der für Kinder ab dem 12. Lebensjahr ausgestellte Personalausweis wird für die Einreise anerkannt.

 
Gesundheit:

Impfvorschriften und gesundheitliche Bedingungen können sich kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich auf der Internetseite Ihres Reiseveranstalters und konsultieren Sie rechtzeitig vor Reiseantritt Ihren Hausarzt.

Teneriffa liegt im Atlantischen Ozean und ist eine der sieben Kanarischen Inseln. Sie ist etwa 80 Kilometer lang und bis zu 50 Kilometer breit. Damit ist Teneriffa die größte Insel des Kanarischen Archipels. Sie liegt etwa 300 Kilometer westlich des afrikanischen Kontinents und etwa 1.300 Kilometer vom spanischen Festland entfernt. Teneriffa entstand wie alle Kanareninseln durch vulkanische Aktivität. Die Insel beherbergt den höchsten Berg Spaniens, den 3.718 Meter hohen Pico del Teide. Das außergewöhnlich milde Klima, das überall auf den Kanaren herrscht, garantiert das ganze Jahr über einen angenehmen Urlaub.

Teneriffa bietet ein sehr vielfältiges Landschaftsspektrum. Während der Süden etwas trockener ist, lädt der Norden mit seinen ausgedehnten Wäldern und üppig grünen Tälern zum Wandern und Erholen ein. Beeindruckende Küsten, schöne Vulkanstrände, bizarre Vulkanlandschaften und malerische Bergdörfer prägen das Landschaftsbild der Insel. Die vielfältige Vegetation beherbergt zahlreiche Pflanzenarten, die auf den Kanaren heimisch sind. Das bekannteste Gewächs ist der Kanarische Drachenbaum.

Typisch weiße Sandstrände findet man auf Teneriffa eher selten. Lediglich der Playa Las Teresitas ist ein heller, sehr gepflegter Sandstrand. Da Teneriffa eine Vulkaninsel ist, sind die restlichen Strände durch schwarzen Sand gekennzeichnet. Für Urlauber, die sich sportlich betätigen möchten, bietet die Insel etliche Möglichkeiten. Tauchen kann man im Westen von Teneriffa. Bevorzugte Gebiete hierfür sind Playa de San Juan, Los Gigantes und Playa Paraiso mit ihrer fantastischen Unterwasserwelt. Windsurfer können ihr Geschick im Gebiet vor El Medano unter Beweis stellen. Auch Golfspieler können auf einem der neun Golfplätze ihre Sportart ausüben.

Die Insel bietet einen unvergesslichen Urlaub für jeden Geschmack. Wer seine Ferien etwas turbulenter verbringen möchte, ist in den Touristenzentren Playa de las Américas, Los Cristianos und Puerto de la Cruz bestens aufgehoben. Hier gibt es zahlreiche Diskotheken, Bars und Unterhaltungsmöglichkeiten. Kulturbegeisterte können sich von imposanten Monumenten im kanarischen Stil faszinieren lassen. In Teneriffa gibt es zahlreiche Kirchen, Klöster und Museen. Für naturverbundene Urlauber ist die Insel ein wahres Wandereldorado. Wer einigermaßen trainiert ist, kann die Schlucht von Masca, die sich bis zum Meer erstreckt, durchwandern.

Entdecken Sie Teneriffa und lassen Sie sich vom Charme dieser kontrastreichen Insel faszinieren!

Ein Highlight von Teneriffa ist im Norden das Tierparadies „Loro Parque“ und im Süden für Wasserratten der „Siam Park“.

Sehenswertes 

Garachico

Der Küstenort zählt zu den reizvollsten Orten der ganzen Insel. Die schönen Gassen der Altstadt laden zu romantischen Spaziergängen ein. Auch lohnt sich ein Besuch des Castillo de San Miguel aus dem 16. Jahrhundert, der Kirche Santa Ana aus dem 18. Jahrhundert, sowie der ehemaligen Klöster San Francisco und Santo Domingo.

Pico del Teide

Der Pico de Teide ist mit 3.718 Metern der höchste Berg Spaniens. Mit der Seilbahn kann man bei schönem Wetter fast bis zum Gipfel fahren, von wo aus man eine atemberaubende Aussicht über die Insel und die Nachbarinseln hat.

Museo Militar Regional de Canarias

Das Museum in Santa Cruz widmet sich der Militärgeschichte der Kanarischen Inseln. Kanonen, Uniformen, Flaggen, Waffen und Schiffsmodelle aus der Zeit vom 15. bis zum 20. Jahrhundert können hier besichtigt werden. Auch die erfolgreiche Verteidigung von Santa Cruz gegen die britischen Angreifer ist in dem Museum dokumentiert.

Rastro

In der Calle José Manuel Guimerá und den angrenzenden Straßenzügen findet jeden Sonntag der viel besuchte Flohmarkt statt. Händler und Privatpersonen bieten Antiquitäten, Trödel, Raritäten und Gebrauchtwaren an.

Museo de la Naturaleza y el Hombre

Sammlungen zur Kultur- und Naturgeschichte Teneriffas sind in dem großen Museum untergebracht. Aus der Epoche der Ureinwohner der Kanaren, der Guanchen, verfügt das Museum über zahlreiche archäologische Funde, Mumien und Handwerkszeug.

Plaza de España

Inmitten des Zentrums von Santa Cruz liegt der belebte Platz mit zahlreichen Cafés, Restaurants und Geschäften. An die Gefallenen des spanischen Bürgerkriegs erinnert das von Tomás Machado geschaffene Denkmal und schmückt die Mitte des Platzes. Sowohl für Einheimische als auch für Touristen ist der Platz mit seinen Terrassencafés ein beliebter Treffpunkt.

Jardín Botánico

In dem 25.000 km² großen botanischen Garten, der seit Ende des 18. Jahrhunderts besteht, gedeihen etwa 3.000 exotische Pflanzen.

Bananera El Guanche

Oberhalb von Puerto de la Cruz liegt die wunderschöne Bananenplantage, in der auch andere subtropische und tropische Pflanzen bestaunt werden können.

Mariposario del Drago

Im Mariposario del Drago bei Icod de los Vinos können etwa 600 Schmetterlinge aus aller Welt in freier Natur beobachtet werden.

Im Nordosten der Insel liegt die zweitgrößte Stadt Teneriffas La Laguna. Der offizielle Name der Stadt, die auf einem Hochtal gelegen ist, lautet San Cristóbal de la Laguna. Etwa 140.000 Einwohner leben in der Stadt, in der sich etliche Adelshäuser und Paläste aus dem 16. und 17. Jahrhundert befinden. Hinzu kommen zahlreiche Museen, Klöster und Kirchen. 1710 wurde die Universität gegründet, die mittlerweile 25.000 Studenten zählt. Die historische Stadt, deren Besuch absolut lohnenswert ist, wurde von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt.

Die Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife liegt im Nordosten der Insel und hat etwa 223.000 Einwohner. Santa Cruz, wie die Stadt von den meisten genannt wird, ist nicht unbedingt ein Touristenziel. Dennoch bietet die Stadt Urlaubern zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Von Schmuck und Textilien über Tiere kann man hier nahezu alles kaufen.

Im grünen Norden der Insel liegt Puerto de la Cruz . Der lebendige Urlaubsort mit internationalem Charakter bietet Urlaubern zahlreiche Einkaufs- und Unternehmungsmöglichkeiten. Die Stadt, die einst ein Kur- und Erholungszentrum war, etablierte sich mit den Jahren mehr und mehr zu einem Touristenziel. Für Urlauber gibt es in Puerto de la Cruz Einiges zu sehen: den reizvollen Botanischen Garten, grüne Parkanlagen, Kirchen und Paläste. Auch lohnt sich ein Bummel durch die malerische Altstadt. Entlang der Promenade liegen die von César Manrique gestalteten, öffentlichen Meerwasserschwimmbäder, die jährlich von tausenden Touristen genutzt werden.

Im Süden Teneriffas liegt Playa de las Américas . In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts brach hier der Bauboom aus. Heute ist der Urlaubsort ein touristisches Ballungszentrum mit zahlreichen Hotels, Restaurants, Bars, Einkaufsmöglichkeiten und Diskotheken. Die flach ins Meer abfallende Badebucht eignet sich auch für Kinder, da sie durch Dämme geschützt ist. Wer in seinem Urlaub Abwechslung und Unterhaltung sucht, ist in Playa de las Américas genau richtig. Der Urlaubsort erfreut sich internationaler Beliebtheit.

Der Hafenort Los Cristianos grenzt an die Playa de las Américas und hat sich ebenfalls zu einem lebhaften Touristenzentrum entwickelt. Vom Hafen aus haben Urlauber die Möglichkeit, mit der Fähre die Nachbarinseln La Gomera, La Palma und El Hierro zu besichtigen oder an einer Walbeobachtungstour teilzunehmen. Auf beiden Seiten des Hafenbeckens befinden sich kleine Sandstrände.

Das von Pinienwäldern umgebene Bergdorf Vilaflor liegt auf einer Höhe von etwa 1.500 Metern und gilt damit als das höchstgelegene Dorf ganz Spaniens. Erreichbar ist Vilaflor über Serpentinenstraßen. Zwar wird das Dorf von Touristen rege besucht, es konnte aber dennoch den Charme eines Bergdorfs bewahren. Vilaflor bietet frische, saubere Luft, malerische Häuser und ungetrübte Stille. Auch für Wanderfreunde ist der Ort ein beliebtes Ausflugsziel. Bekannt ist Vilaflor hauptsächlich wegen seines Mineralwassers vom Berg Sombrerito und den schönen Stickereien.

Entlang der naturbelassenen Felsküste liegt Playa Paraiso . Zwar gibt es hier keine Bademöglichkeiten, doch das entschädigt der einmalige Ausblick auf den Atlantik und die Nachbarinsel La Gomera. Im kleinen Ort finden sich einige Einkaufszentren, Bars und Restaurants, sowie das öffentliche Meerwasserschwimmbad „Lago Paraiso“.

Wissenswertes 

Die Insel Teneriffa ist ein schönes Reiseziel für Familien oder Alleinerziehende mit Kindern.

Siam Park, Teneriffas neues Wasserkönigreich, gilt bereits jetzt als einer der besten Wasserparks der Welt. Wenn Ihnen nach Erholung und sorgenfreiem Spaß ist, dann lassen Sie sich vom exotischen Siam Park verzaubern. Wenn Ihnen der Sinn nach Abenteuer und Adrenalin steht, dann probieren Sie eine der 29 Rutschen oder den „Tower of Power“. Für die Kleineren hält die „Verlorene Stadt“ ein großes Abenteuer bereit.

Ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie ist der riesige Vergnügungspark Loro Parque. Der Park besitzt mit 350 Papageienarten nicht nur die weltgrößte Papageiensammlung, sondern auch das größte Pinguinarium der Welt. Außerdem gibt es einen Unterwasser-Tunnel, in dem man Haie beobachten kann. Die größten Attraktionen sind die Delphin- und Walshows. Exotische Tiere wie Gorillas, Riesenschildkröten und weiße Tiger erwarten den Besucher im Loro Parque.

Das Submarine Adventure in Puerto Colón ist eine Unterwasserexkursion mit einem U-Boot. Dabei können Fische und andere interessante Meerestiere beobachtet werden.

Als besondere Attraktion für Kinder gilt der Camel Park in Camella-Chayofa. Hier werden Ausflüge und Safaris auf Kamelen veranstaltet.

Ein besonders kinderfreundlicher Strand ist die Playa de los Cristianos im gleichnamigen Touristenzentrum. Gegen die gefährlichen Strömungen schützt die Hafenmauer am feinen, hellen Sandstrand.

Insidertipps

Damit Sie Ihren Urlaub auf Teneriffa vom ersten bis zum letzten Tag genießen können, steht Ihren Ihre Reiseleitung mit Rat und Tat zur Seite. Gerne gibt sie Ihnen Informationen zu den besten Stränden, den schönsten Sehenswürdigkeiten, den besten Ausflugsangeboten oder den trendigsten Clubs und Bars. Natürlich kennt die Reiseleitung auch die besten Restaurants. Vorab geben wir Ihnen hier einige Tipps zur Vorbereitung auf Ihren Urlaub!

Weinfreunde aufgepasst

Die Bodega Alvaro verwöhnt Sie im Rahmen einer exquisiten Weinprobe in tollem, urigem Ambiente mit unglaublich guten Rot- und Roséweinen und Kräuterlikören. Dazu werden leckere Appetithäppchen wie Käse und geräucherter Knochenschinken gereicht. Dieser stilvolle Ausflug in die beste Weinregion der Insel kann bei Ihrer Reiseleitung gebucht werden.

Meeresfrüchte

Das Restaurant El Faro im Parque Santiago V in Playa de las Américas bietet Ihnen fangfrische Fischspezialitäten und Meeresfrüchteteller in einem wunderschönen Ambiente.

Bergwandern

Das Team von Helmut Frühauf, dem österreichischen, staatlich geprüften Bergwanderführer, der bereits seit 15 Jahren Wanderungen auf Teneriffa betreut, freut sich darauf, Ihnen die verborgenen Schätze der Insel bei einer Wanderung zu zeigen. Das Portfolio umfasst leichte bis sportliche Wanderungen bei einer Dauer von drei bis fünf Stunden. Unterwegs werden Ihnen viele Erläuterungen zur Botanik und Geologie gegeben. Die Gruppen sind klein und es bleibt Ihnen immer ausreichend Zeit, Erinnerungsfotos zu machen. Fragen Sie Ihre Reiseleitung nach Terminen und konkreten Angeboten. 

Informationen von A-Z  

Inselname:

Teneriffa

Inselhauptstadt:

Santa Cruz de Tenerife hat etwa 223.000 Einwohner.

Verwaltung:

Teneriffa gehört zur autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln, eine der siebzehn autonomen Gemeinschaften Spaniens.

Lage und Klima:

Teneriffa liegt im Atlantischen Ozean vor der Nordwestküste Afrikas. Das Klima ist ganzjährig mild.

Höchste Erhebung:

Der Pico del Teide ist mit 3.718 Metern der höchste Berg auf Teneriffa.

Fläche:

Teneriffa hat eine Fläche von 2.034,38 km².

Bevölkerung:

Teneriffa hat etwa 890.000 Einwohner.

Sprachen:

Die Amtssprache ist Spanisch; in den Urlaubsgebieten wird auch Englisch und Deutsch gesprochen.

Währung:

Die Währung auf Teneriffa ist der Euro. 

Maße und Gewichte:

In Teneriffa gilt das metrische Maß- und Gewichtssystem.

Strom:

220 Volt, 50 Hertz. Adapter sind nicht erforderlich.

Zeitunterschied:

MEZ – 1. Sie müssen also Ihre Uhr eine Stunde zurückstellen.

Auskunft:

Spanisches Fremdenverkehrsamt in Deutschland, Kurfürstendamm 63, D-10707 Berlin, Telefon: +49 (0) 30 / 8 82 65 43, Fax: +49 (0) 30 / 8 82 66 61. Spanisches Fremdenverkehrsamt in Österreich, Walfischgasse 8/14, A-1010 Wien, Telefon +43 (0) 1 / 5 12 95 80. Internetadressen: www.tourspain.es, www.turismodecanarias.com/kanarische-inseln-Spanien.

Einreise:

Deutsche und österreichische Staatsangehörige können mit Reisepass oder Personalausweis nach Teneriffa einreisen. Deutsche Kinderausweise werden anerkannt; Kinder unter 16 Jahren können auch einreisen, wenn sie im Pass eines Elternteils eingetragen sind. Auch der für Kinder ausgestellte Personalausweis wird für die Einreise anerkannt. Alleinreisende Personen unter 15 Jahren sollten darüber hinaus auch eine polizeilich beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten (möglichst mit spanischer Übersetzung) mitführen.

Gesundheit:

Impfvorschriften und gesundheitliche Bedingungen können sich kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich auf der Internetseite Ihres Reiseveranstalters und konsultieren Sie rechtzeitig vor Reiseantritt Ihren Hausarzt.

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