Griechenland

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Glyfada

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Korfu
Glyfada
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Rhodos
Faliraki
Griechenland

Chalkidiki gilt selbst für erfahrene Griechenlandreisende als „Geheimtipp“. Trotz einer 2.500 jährigen Geschichte gleicht Chalkidiki einem unberührten Paradies. Die malerische Halbinsel zeichnet sich durch endlose Sandstrände und wunderschöne Küsten aus. Der Kontrast der Landschaft mit ihren goldgelben Badestränden an der Küste und ihrem bergigen, mit Pinien bewachsenen Landesinneren macht den besonderen Reiz der „Dreifingerhalbinsel“ aus, die aus Athos, Sithonia und Kassandra besteht.

Auf dem „Finger“ Athos sind die über alle thronenden Klöster der berühmten – nur für Männer zugänglichen – Mönchsrepublik, die heute noch als Zeugnis byzantinischer Religiosität gelten, unbedingt besuchenswert. Der „Finger“ Sithonia mit seiner wilden und zerklüfteten Berglandschaft ist ein Geheimtipp für Wanderfreunde, während auf dem ersten „Finger“ Kassandra am meisten los ist: Restaurants, Bars, Tavernen und zahlreiche Wassersportarten sind überall zu finden. Das trockene, warme Mittelmeerklima trägt zu einem erholsamen Aufenthalt bei. An den schönen Stränden lässt es sich herrlich faulenzen. Für Kulturhungrige hat Chalkidiki ebenfalls einiges zu bieten: schließlich heißt ihr berühmtester Sohn Aristoteles, der 384 v. Chr. in Stagira geboren worden sein soll. Ein Besuch der zahlreichen antiken Stätten stellt in jedem Fall eine vielfältige kulturelle Abwechslung dar.

Der dritte und östlichste Ausläufer hat seinen Namen der weltweit einzigartigen Mönchsrepublik Athos zu verdanken. Athos ist eine selbständige autonome Republik; hier leben nur Mönche. Keine Frauen, keine weiblichen Tiere und keine Eunuchen dürfen das Land betreten. Drei Viertel des Fingers gehören zur Mönchsrepublik, ein Viertel, einschließlich der Insel Amouliani, zu Athos. Durch eine Mauer werden beide Seiten voneinander getrennt. Letzter und wichtigster Ort vor der Mauer ist Ouranoupolis.

Südwestlich von Thessaloniki finden Sie, im Schatten des Olymps, das Küstengebiet der Olympischen Riviera. Pieria, wie das Gebiet von den Einheimischen genannt wird, bietet Ihnen die Abwechslung, die man im Urlaub sucht: das Blau des Meeres, das Grün des Berges und das Gold der Sandstrände. Die Region ist ein idealer Ausgangspunkt zum Kennenlernen der Sehenswürdigkeiten Nordgriechenlands. Hier finden Sie 70 Kilometer Küste, bezaubernde Fischerdörfer, traditionelle Bergdörfer, eine seltene Flora und Fauna sowie bedeutende historische und kulturelle Stätten. Pieria ist eine weltoffene Gegend mit herzlichen und gastfreundlichen Menschen.

Orte

Kassandra ist die westlichste der drei Halbinseln von Chalkidiki. Durch den Potideakanal wurde Kassandra vom Festland getrennt und ist nur über die Kassandra-Brücke auf dem Landweg zu erreichen. Der ersten „Finger“ von Chalkidiki erstreckt sich von Nordwesten nach Südosten. Kassandra besticht durch ihre kristallklaren Badestrände, malerische Buchten und die üppige Vegetation. An der Ostseite Kassandras liegt Kalithea. Der lebhafte Ort mit seinen feinen und weitläufigen Sandstränden bietet zahlreiche Unterhaltungs- und Einkaufsmöglichkeiten sowie Tavernen und Bars.

Der mittlere „Finger“ Sithonia erstreckt sich vom Golf von Toronaios und dem Golf von Sigitikos bis zum Kap von Drepano. Sithonia wird wegen seiner reichhaltigen Pflanzenwelt und Fauna, den unzähligen malerisch von Pinien umsäumten Sandstränden und Buchten auch als „Garten Griechenlands“ bezeichnet. Hier kommen Naturfreunde bestimmt auf ihre Kosten. Touristisch ist hauptsächlich die Westküste erschlossen. Itamos heißt der höchste Gipfel von Sithonia, der Berg erhebt sich 811 Meter über dem Meer. Der touristisch wichtigste Ort Neos Marmaras ist geeignet für Komfortsuchende und Unternehmenslustige. Wer ruhigen Urlaub in der Natur sucht, ist an der abwechslungsreichen Küste Sithonias, mit ihren malerischen Stränden und kristallklarem Wasser, gut aufgehoben.

Athos, der dritte und östlichste „Finger“, hat seinen Namen der weltweit einzigartigen Mönchsrepublik Athos zu verdanken. Athos ist eine selbständige autonome Republik; hier leben nur Mönche. Frauen, weibliche Tiere und Eunuchen dürfen dieses Land nicht betreten. Drei viertel des Fingers gehören zur Mönchsrepublik, ein viertel einschließlich der Insel Amouliani zu Athos. Durch eine Mauer werden beide Seiten voneinander getrennt. Letzter und wichtigster Ort vor der Mauer ist Ouranoupolis.

Berg Athos ist der „Heilige Berg“ der Orthodoxie. Athos ist ein Überbleibsel, ein noch in unserer Epoche lebendiges Stückchen Byzanz. Um das Jahr 100 nach Christus waren bereits Mönchsgemeinschaften oder so genannte Lavra auf dem Berg ansässig; ihre Zahl wuchs bis ins 15. Jahrhundert stetig an. Man berichtet von etwa 40 Klöstern mit 25.000 bis 40.000 Mönchen, die nach strengen Ordensregeln auf dem Berg Athos lebten. Die Blütezeit ging vorbei, es blieben jedoch genügend Mönche, um den Fortbestand ihrer Republik zu gewährleisten. Seit 1923 ist Athos eine autonome Republik innerhalb des griechischen Staates. Diese mystische Welt, die dem Druck der Türken, des Vatikans und anderer Mächte standhielt, versucht, am Rande einer zunehmend kommerzorientierten Menschheit fortzubestehen.

Thessaloniki wurde 315 vor Christus, an der Stelle der kleinen antiken Stadt Thermi, unter König Kassandros erbaut. Benannt wurde sie nach der Gattin von Kassandros, der Tochter von Phillip II. Ihre rasche Entwicklung begann unter den Römern im Jahre 168 vor Christus. Um 50 nach Christus besuchte Apostel Paulus wiederholt die Stadt und verkündete von dort aus das Christentum. Ende des dritten Jahrhunderts ernannte Kaiser Galerius Thessaloniki zum Zentrum des Oströmischen Reiches. In der Zeit von Byzanz war Thessaloniki die zweite Stadt im Kaiserreich und eines der wichtigsten wirtschaftlichen Zentren. Im Jahre 904 nach Christus wurde sie von den Sarazenen überfallen und völlig ausgeplündert. Das gleiche Schicksal widerfuhr der Stadt im Jahre 1185 durch die Normannen. Thessaloniki wurde im Jahr 1430 von den Türken eingenommen und erst 500 Jahre später von der griechischen Armee befreit.

Wissenswertes

Ländername: Griechenland (Elleniki Dimokratia)

Hauptstadt: Athen (ca. 1 Million Einwohner); die Hauptstadt des Regierungsbezirks Chalkidiki ist Polygyros.

Küstenlänge: Etwa 13.676 Kilometer (Chalkidiki: Etwa 550 Kilometer)

Staatsform: Parlamentarische Republik seit 1973

Lage und Klima: Der Regierungsbezirk Chalkidiki gehört zur Provinz Zentral-Makedonia. Chalkidiki befindet sich ungefähr bei 41° nördlicher Breite und 23° östlicher Länge. Chalkidiki teilt sich in drei Halbinseln auf: Kassandra, Sithonia und Athos. Es herrscht mediterranes Klima mit hohen Sommertemperaturen bei niedriger Luftfeuchtigkeit und milden Wintern; die Monate von November bis März sind am regenreichsten.

Bevölkerung: Etwa 11 Millionen, davon 96 % Griechen, 2 % Makedonier und 2 % Sonstige. Chalkidiki hat ca. 82.000 Einwohner.

Sprachen: Die offizielle Landessprache ist Neugriechisch (Demotiki). In Urlaubsgebieten wird Englisch und Deutsch gesprochen.

Maße und Gewichte: In Griechenland gilt das metrische System.

Strom: 220 Volt, 50 Hz. Adapter sind nicht erforderlich.

Zeitunterschied: MEZ +1. Sie müssen also Ihre Uhr eine Stunde vorstellen.

Auskunft: Fremdenverkehrsamt Griechenland, Neue Mainzer Str. 22, D-60311 Frankfurt am Main , Telefon: +49 (0) 69 / 23 65 0, Fax: +49 (0) 69 / 23 65 76, E-Mail: info@gzf-eot.de, Internet: www.gzf-eot.de. Griechische Zentrale für Fremdenverkehr, Opernring 8, A-1010 Wien, Telefon: +43 (0) 1 / 51 25 31 7, Fax: +43 (0) 1 / 51 39 18 9, E-Mail: grect@vienna.at.

Einreise: Staatsangehörige der EU-Länder können mit Reisepass oder Personalausweis nach Griechenland einreisen.

Gesundheit: Für die Einreise nach Griechenland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Impfvorschriften und gesundheitliche Bedingungen können sich kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich auf der Internetseite Ihres Reiseveranstalters und konsultieren Sie rechtzeitig vor Reiseantritt Ihren Hausarzt.

Fotografieren: Chalkidiki bietet eine Vielzahl an großartigen Motiven. In religiösen Anlagen jedoch ist das Fotografieren und Filmen generell untersagt; dasselbe gilt für militärische Objekte.

Sehenswertes

Petralona-Höhle: Nach der Entdeckung der Höhle in den 60er Jahren wurde festgestellt, dass sie bereits vor 700.000 Jahren bewohnt gewesen sein muss. Große Bedeutung hat der Fund eines menschlichen Schädels aus dieser Zeit, der bislang als der älteste Schädel Europas bekannt ist. Faszinierend sind auch die vielfältigen Formationen der Stalagmiten und Stalaktiten.

Olynthos: Auf einem Plateau, zwischen Kassandra und Sithonia, lag die antike Stadt Olynthos. Inzwischen sind dort u. a. drei Mosaikböden freigelegt und zu besichtigen.

Berg Athos: Majestätisch steigt der alles überragende Berg Athos (2.033 Meter) aus dem Meer empor. Das erste Kloster wurde im zehnten Jahrhundert gegründet. Nach einer Blütezeit im 15. Jahrhundert nahm die Zahl der Mönche ständig ab, wovon auch heute noch kleine, verlassene Einsiedeleien und Ruinen größerer Anlagen zeugen. Etwa zwanzig heute bewohnte Klöster machen aus dieser Halbinsel eine Stätte besonderer Schönheit und legendärer Abgeschiedenheit. Heute leben auf dem Berg Athos etwa 1.700 Mönche in 20 Klöstern, von denen 17 griechisch sind und je eines serbisch, bulgarisch und russisch sind. Megisti Lavra, das älteste Kloster, wurde im zehnten Jahrhundert gegründet und birgt reiche Schätze und wertvolle Reliquien. Vom Meer aus hat man einen herrlichen Blick auf die teilweise ineinander geschachtelten Klöster.

Stagira: Hier entdeckt man ein Stück Geschichte, denn in diesem urigen Dörfchen wurde 384 vor Christus einer der größten Erfinder und Philosophen der Antike, Aristoteles, geboren. Ein Gang zur Aristoteles-Statue lohnt sich, da sie auf einem wunderschönen Plateau liegt, von dem man eine malerische Aussicht hat.

Cholomondas-Gebirge: An den Ausläufern des Berges Cholomondas (1.165 Meter über dem Meer) befindet sich die Hauptstadt Chalkidikis, die Kleinstadt Polýgyros. Das beeindruckende Massiv lädt zum Wandern ein.

Thessaloniki: Von der ereignisreichen Vergangenheit dieser Stadt zeugen alte Gebäude und Ausgrabungsstätten. Schon früher bestach das Stadtbild durch prächtige, monumentale Bauten, von denen heute noch zahlreiche erhalten sind. Hier lohnt sich der Besuch des Museums im „Weißen Turm“.

Reisen mit Kindern

Mit Kindern unterwegs

In jedem Urlaub sollten sich Eltern auch auf die Bedürfnisse ihres Kindes einstellen. Ein gelangweiltes Kleinkind kann ebenso wie ein muffeliger Teenager den ganzen Urlaub vermiesen. Und auch von größeren Kindern können Eltern nicht erwarten, dass sie klaglos Museen, Ausgrabungsstätten, Kirchen, Klöster und Amphitheater besichtigen oder Wanderungen durch im Cholomondas-Gebirge oder auf den Berg Athos mitmachen. Unmöglich ist das nicht, aber wer auch als Erwachsener auf seine Kosten kommen will, sollte sein Kind für die eigenen Interessen begeistern können. Wenn Sie zum Beispiel die Ausgrabungen von Olynthos oder entlang der Olympischen Riviera erkunden möchten, können Sie die alten Gemäuer und Ruinen durch spannende Geschichten lebendig machen.

Die meisten Griechen sind übrigens sehr kinderfreundlich. Das heißt aber nicht, dass man sich besonders mit den Kleinen beschäftigt oder viel Aufhebens um Kinder macht und sie in den Mittelpunkt stellt. Viel mehr sind Kinder überall willkommen und können, oft bis in die Nacht, fast an allen Unternehmungen teilhaben.

In den Hotels werden die Kinder meist hervorragend betreut; vereinzelt werden auch Reit- und Kletterkurse angeboten (ab sechs Jahren).

Der sieben Kilometer lange, feine Sandstrand von Psakoudia hat eine lange Flachwasserzone. Wegen des sauberen Wassers wurde dieser Strand mit der „Blauen Flagge“ ausgezeichnet und bietet auch für Kinder ideale Bademöglichkeiten.

Während viele Inseln der Ägäis eher karg sind, ist Korfu im Ionischen Meer mit ihren Olivenhainen und Zypressen die grünste Insel Griechenlands. Man kann sogar von Olivenwäldern sprechen, deren Bäume mehr als 100 Jahre alt sind. Mit den Ägäischen Inseln haben die Ionischen Inseln gemeinsam, dass sie sich wie Gebirge aus dem Meer erheben. So ist die höchste Erhebung auf Korfu der Pantokrator mit 906 Metern. Daneben bezaubert die Insel fast eine Million Besucher jährlich mit tollen Stränden und der wahrscheinlich schönsten Hauptstadt Griechenlands, die wie die gesamte Insel von ihren Bewohnern „Kerkyra“ genannt wird. Venezianer, Franzosen und Briten haben in der Stadt ihre kulturellen und architektonischen Spuren hinterlassen.

Mit 592 Quadratkilometern ist Korfu die zweitgrößte und zugleich nördlichste der Ionischen Inseln. Sie liegt gegenüber der Südspitze Italiens und ist durch eine schmale Meeresstraße vom griechischen und albanischen Festland getrennt. Bei einer Länge von rund 60 Kilometern und einer Breite schwankend zwischen vier und 30 Kilometern besitzt die Insel eine 217 Kilometer lange Küste mit malerischen Buchten. Besonders die Westküste zeichnet sich durch eine Reihe kleinerer Strände mit hohen Steilküsten oder Kliffen aus. Die Ostküste hingegen bietet weniger Strände, dafür aber die meisten Hotels und Pensionen zum Übernachten.

Erste Siedlungsspuren datieren aus der Jungsteinzeit um 5500 v. Chr. 734 v. Chr. wurde die erste Kolonie auf Korfu gegründet und 664 v. Chr. erkämpfte man sich die Unabhängigkeit von Korinth. Nachdem sich Korfu 224 v. Chr. Rom unterwarf, folgte von 395 bis 1205 die oströmisch-byzantinische Zeit, in der Korfu von Konstantinopel aus regiert wurde. Nach der Eroberung Konstantinopels wurde die Insel von den Venezianern übernommen. 1797 wurden die Ionischen Inseln zunächst von Napoleon besetzt und nach mehreren Herrschaftswechseln wurde 1864 die Insel Teil des freien Griechenlands.

Nach Kreta und Rhodos ist Korfu die griechische Insel mit den meisten ausländischen Besuchern. Über 250 Dörfer kann man auf der Insel per Bus, Auto, Mountainbike oder zu Fuß besichtigen – ein Urlaub wird dafür nicht ausreichen. Manche dieser Dörfer thronen weithin sichtbar an Berghängen, während andere sich hinter den zahlreichen Olivenwäldern verstecken oder an kleinen Buchten liegen. Hauptattraktion ist aber die Hauptstadt selbst, die als die schönste Stadt Griechenlands gilt. Viele Sehenswürdigkeiten bietet die Stadt, weshalb ein Tag kaum ausreichen wird, um „Kerkyra“ nur halbwegs kennenzulernen. Doch auch in den südlichen Vororten Anemomilos, Paleopolis und Analipsis gibt es eine Reihe von Sehenswürdigkeiten, die man am besten zu Fuß erkundet. Für Individualurlauber bietet sich das Gebiet von Paleokastritsa an, das aus zwei Halbinseln und fünf Buchten besteht. Hier befindet sich auch ein sehr sehenswertes Kloster.

Sehenswertes

Archäologisches Museum

Das Museum in Kerkyra zeigt überwiegend Funde aus der antiken Hauptstadt. Die berühmtesten Objekte sind zwei mit marmornen Skulpturen geschmückte Tempelgiebel. Daneben befindet sich im Museum eine Plastik eines liegenden Löwen aus der Zeit um 630 v. Chr.

Byzantinisches Museum

Das Museum befindet sich in der Panagia Antivuniotissa. Byzantinische Wandmalereinen und hundert wertvolle Ikonen werden hier ausgestellt.

Esplanada

Die Esplanade ist Korfus größter Platz und lädt zum Verweilen in den vielen Cafés ein. Sie ist der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in der Hauptstadt und ist besonders abends ein Treffpunkt für Jung und Alt.

Achilleion

Das kleine Schloss hoch über der Ostküste ist ein beliebtes Ausflugsziel und besticht durch seinen großzügig angelegten Park mit seinen vielen Skulpturen. Das Schloss wurde von Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sissi) erbaut und 1907 von Kaiser Wilhelm II. gekauft. Im Inneren verbirgt sich ein prächtig verziertes Treppenhaus, eine Schlosskapelle und mehrere Räume, die man besichtigen kann.

Paleo Perithia

In dem Ort scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Außer einigen Hirten wohnt in dem Dorf niemand, weshalb man in einigen Reiseführern auch vom „Geisterdorf“ spricht. Die alten, massiven Steinhäuser lassen auf eine frühere, wohlhabende Zeit schließen. Inzwischen wurde das Dorf aber wiederentdeckt, weshalb mehrere Häuser von der Gemeinde gekauft wurden.

Kap Drastis

Die äußerste Nordwestspitze gehört sicherlich zu den schönsten Küstenlandschaften Korfus. Dem Besucher wird ein atemberaubendes Panorama geboten, wobei man den Weg am besten in etwa 30 Minuten zu Fuß zurücklegt.

Pelekas

Ein kleiner Fels überragt das Bergdorf Pelekas, von wo man einen herrlichen Sonnenuntergang genießen kann. Da hier bereits der deutsche Kaiser Wilhelm II. verweilte, nennt man diesen Ort auch „Kaisers Thron“.

Canal d’Amour

Der Küstenabschnitt bei Sidari ist ein absolutes Highlight. Kleine Buchten und Fjorde werden teilweise unterhöhlt, wobei der Canal d’Amour eine solche Felsenhöhle ist. Nach einer Sage bekommt jede Frau, die morgens durch den Kanal schwimmt und dabei an den Mann ihrer Träume denkt, eben diesen Mann.

Angelokastro

An der Nordwestküste befinden sich hoch oben gelegen die Ruinen der byzantinisch-venezianischen Engelsburg. Sie diente einst als Zufluchtsort der Bevölkerung. Von hier hat man einen herrlichen Ausblick auf die Umgebung.

Im Norden der Insel liegt der Ort Acharavi . Das vom Tourismus spät entdeckte Dorf, wo bis heute Straßennamen fehlen, bietet mehrere Geschäfte, Tavernen und Hotels höherer Kategorien. Sehenswert sind die römischen Thermen an der Hauptstraße Richtung Roda, die 1985 von Archäologen freigelegt wurden. Östlich von Acharavi fahren im Sommer Ausflugsboote von Imeriolia zur Insel Erikoussa mit ihren knapp 100 Einwohnern. Hier gibt es einen schönen Sandstrand und uralte Olivenbäume.

Roda ist durch einen sechs Kilometer langen Sandstrand mit Acharavi verbunden. Neben einer kleinen Uferpromenade direkt am Meer bietet der Strand tolle Wassersportmöglichkeiten, weshalb der Ort insbesondere bei Windsurfern sehr beliebt ist.

Im Nordosten der Insel liegt das Dorf Kassiopi an zwei malerischen Buchten gegenüber der albanischen Küste. Viele Segler tummeln sich im Hafen, ehe sie zur Überfahrt nach Italien starten. In der Antike hielten sich hier unter anderem Cicero, die Kaiser Nero und Tiberius auf. Heute kann man noch die 1386 erbaute Burgruine sowie die Kirche Panagia Kassiopitra besichtigen. Diese beherbergt einige mittelalterliche Freskenreste.

Einer der landschaftlich schönsten Orte ist Paleokastritsa . Eingebettet in kleine Buchten und eine dunkle Steilküste gilt der Ort für die Einheimischen als der schönste Fleck auf Erden. Einen hervorragenden Blick auf den Ort hat man vom Bergdorf Lakones aus. Eine Spezialität des Ortes ist der ausgezeichnete Hummer, der in diversen Tavernen angeboten wird. Auch größere Hotels und Bars haben sich im Laufe der Jahre hier angesiedelt. Besichtigen sollte man unbedingt das Kloster Panagia Theotokos aus dem 18. Jahrhundert. Der schön gestaltete Innenhof und die hübsche Kirche machen das Kloster zu einem der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Korfus, weshalb man bereits in den frühen Morgenstunden das Kloster besuchen sollte.

Die Halbinsel Kanoni , die auch unter dem Namen Analipsis bekannt ist, lässt das Herz von Hobbyfotografen höher schlagen. Die Spitze der Halbinsel ist der beliebteste Aussichtspunkt der Insel und man sollte seinen Besuch am frühen Morgen oder späten Abend einplanen, um den vielen Touristen zu entgehen. Die Hauptattraktion Kanonis ist die Klosterinsel Vlacherna und die dahinter gelegene „Mäuseinsel“ Pontikonissi.

Korfu-Stadt wird, wie die gesamte Insel, von den Einheimischen „Kerkyra“ genannt. Da die Insel nie unter türkischer Herrschaft stand, sondern 400 Jahre von den Venezianern und später von den Briten beherrscht wurde, ist die Architektur der Stadt anders als in anderen griechischen Städten. Zwischen zwei Festungen, die die Bewohner vor den Türken schützten, liegt die Altstadt. Innerhalb der Festung steht die von Briten erbaute Georgskirche. Hauptplatz ist die Esplanade, die der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Treibens darstellt. An deren nördlichen Rand steht der alte Palast, das größte Gebäude der Stadt. Sehenswert sind auch die vielen Kirche die Stadt wie zum Beispiel die Kirche Agios Spiridonas in der Altstadt oder die Kirche Agios Jason ke Sossipatros als eindrucksvolles Beispiel byzantinischer Bautechnik. Kulturelle Highlights der Stadt sind zum einen das Archäologische Museum und zum anderen das Byzantinische Museum. Wer eine kleine Verschnaufpause einlegen möchte, kann dies unter anderem im Old Fortress Café auf dem Gelände der Alten Festung machen.

Der größte Ort im Süden mit rund 5.000 Einwohnern ist Lefkimi . Ein Kanal, der das Ortszentrum mit dem Meer verbindet, verleiht dem Ort seinen speziellen Reiz. Lefkimi hat seinen traditionellen Charme bisher bewahren können und wurde vom Tourismus noch nicht entdeckt. Alte Lagerhäuser, bunte Fischerboote und kleine Tavernen prägen das Bild.

Die beiden Orte Moraitika und Messongi im Inselsüden werden lediglich durch einen kleinen Fluss getrennt und sind bei Touristen und insbesondere bei Familien wegen des langen, flachen Sandstrandes beliebt. Ein Geheimtipp ist die Taverne Tassos Village Grill im Zentrum von Moraitika mit frischem Fisch und einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wissenswertes 

Um die Hauptstadt auf nette Art kennenzulernen, sollten Sie mit Ihren Kindern ein trenaki, also eine kleine Eisenbahn benutzen. Vor dem Hotel Arcadion startet die Bahn zu einer 40-minütigen Rundfahrt.

Auf dem südlichen Teil der Esplanade können Kinder jeden Tag ab 19 Uhr mit kleinen Elektroautos sich als Michael Schumacher ausprobieren.

Leinen los heißt es bei der Calypso Star. Täglich steuert das Schiff vom alten Hafen die Nordküste der vorgelagerten Insel Vidos an. Kinder werden sich an der Seelöwenshow sowie an vielen vorbeiziehenden Fischschwärmen erfreuen.

In der Nähe des Dorfes Agios Ioannis befindet sich das Aqualand. Mehrere Pools und Riesenrutschen garantieren Wasserspaß für Jung und Alt.

Während die Eltern einen Kaffee genießen, können Kinder in Acharavi auf einer gesicherten Bahn mit Elektroautos fahren bis die Batterie leer ist.

Die starke Sonneneinstrahlung auf Korfu wird gerne unterschätzt. Ziehen Sie Ihren Kindern am Strand einen Hut auf und cremen Sie sie mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ein.

Die Korfioten sind sehr kinderfreundlich. Kinder sind überall willkommen und können an fast allen Unternehmungen teilhaben.

Insidertipps

Damit Sie Ihren Urlaub auf Korfu vom ersten bis zum letzten Tag genießen können, steht Ihnen Ihre Reiseleitung mit Rat und Tat zur Seite. Gerne gibt sie Ihnen Informationen zu den besten Stränden, den schönsten Sehenswürdigkeiten, den besten Ausflugsangeboten oder den trendigsten Clubs und Bars. Natürlich kennt die Reiseleitung auch die besten Restaurants. Vorab geben wir Ihnen hier einige Tipps zur Vorbereitung auf Ihren Urlaub!

Grottenfahrt

Genießen Sie die Fahrt durch die herrliche Landschaft, vorbei an verträumten Dörfern, bis in den Süden nach Benitses bzw. Lefkimi. Hier liegt Ihr Schiff vor Anker und legt mit Ihnen ab zu einer etwa 55-minütigen Überfahrt nach Lakas auf Paxos. Ihr Schiff fährt langsam und ganz nah am Hafen von Lakas vorbei, damit Sie einen wunderbaren Blick und ein schönes Fotomotiv über den Hafen und die Umgebung des schönen Fischerdörfchens haben. Danach erreichen Sie die bekannten Grotten im Westen von Paxos. Ihr Kapitän steuert Sie mit viel Geschick durch die Grotten, und Sie haben die Möglichkeit, die Höhlen und Stalagmiten zu fotografieren. Anschließend nehmen Sie Kurs auf Antipaxos, wo Sie im glasklaren Wasser baden können. Schließlich steuern Sie Gaios auf Paxos an, wo Sie bummeln oder bei einem Kaffee entspannen können, bevor Sie wieder nach Korfu zurück fahren. Sie können diesen Ausflug bei Ihrer Reiseleitung buchen!

Süße Sünden zwischendurch

Eigentlich brauchen Sie im Urlaub eine Bikini-Figur, schon klar. Wer dennoch die Lust verspürt, seiner Seele und seinem Gaumen etwas Gutes zufügen zu wollen, der ist in Moraitika im Karpouzi bestens aufgehoben. Hier bekommen Sie eine große Auswahl an leckeren Crèpes, Waffeln und Eis. Der Besuch lohnt sich! 

Informationen A-Z

Inselname:

Korfu

Hauptstadt:

In Korfu-Stadt, der Hauptstadt Korfus, leben mit ca. 45.000 Einwohnern über ein Drittel aller Korfioten.

Verwaltung:

Korfu ist eine von vier Präfekturen in der Verwaltungsregion Ionische Inseln.

Lage und Klima:

Korfu ist die nördlichste und zweitgrößte der sieben Ionischen Inseln und liegt wenige Kilometer vor der albanischen Küste. Es herrscht mediterranes Klima mit hohen Sommertemperaturen bei niedriger Luftfeuchtigkeit und milden Wintern; die Zeit von November bis März ist am regenreichsten.

Höchste Erhebung:

Der Pantokrator ist mit einer Höhe von 906 Metern der höchste Berg auf Korfu.

Bevölkerung:

Korfu zählt etwa 113.000 Einwohner.

 
Sprachen:

Die Amtssprache ist Neugriechisch; in Urlaubsgebieten wird auch Englisch und Deutsch gesprochen.

 
Währung:

Die Währung auf Korfu ist der Euro.

Maße und Gewichte:

Auf Korfu gilt das metrische Maß- und Gewichtssystem.

Strom:

220/230 Volt, 50 Hertz. Für Griechenland empfiehlt sich die Mitnahme eines Europanorm-Steckers mit Verlängerungskabel, da in Badezimmern meist keine Steckdosen vorhanden sind.

 
Zeitunterschied:

MEZ + 1. Sie müssen also Ihre Uhr eine Stunde vorstellen.

 
Auskunft:

Fremdenverkehrsamt Griechenland, Neue Mainzer Str. 22, D-60311 Frankfurt am Main, Telefon: +49 (0) 69 / 2 57 82 70, E-Mail: info@gzf-eot.de, Internet: www.gzf-eot.de; Griechische Zentrale für Fremdenverkehr, Opernring 8, A-1010 Wien, Telefon: +43 (0) 1 / 51 25 31 78, E-Mail: grect@vienna.at.

Einreise:

Staatsangehörige der EU-Länder können mit Reisepass oder Personalausweis nach Griechenland einreisen. Der deutsche Kinderausweis wird anerkannt. Auch der für Kinder ab dem 12. Lebensjahr ausgestellte Personalausweis wird für die Einreise anerkannt.

 
Gesundheit:

Impfvorschriften und gesundheitliche Bedingungen können sich kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich auf der Internetseite Ihres Reiseveranstalters und konsultieren Sie rechtzeitig vor Reiseantritt Ihren Hausarzt.

Fotografieren:

Die Landschaft der Insel Korfu bietet eine Vielzahl an großartigen Motiven. In religiösen Stätten ist das Fotografieren und Filmen generell untersagt; dasselbe gilt für militärische Objekte.

Kreta ist mit 8.232 Quadratkilometern die größte Insel Griechenlands. Von Westen nach Osten erstreckt sich Kreta über ungefähr 260 Kilometer, während die Nord-Süd-Ausdehnung zwischen 12 und 62 Kilometer variiert. Auf der Insel leben etwa 600.000 Einwohner, die der griechischen Mythologie nach, den Ursprung des europäischen Kontinents bilden. Vier Gebirgszüge prägen die landschaftliche Atmosphäre Kretas, wobei das Ida-Gebirge die höchste Erhebung ist. Des Weiteren befinden sich die Weißen Berge im Westen, das Dikiti-Massiv im mittleren Osten und die Berge von Sintia im äußeren Osten der Mittelmeerinsel. Zudem gehören die über 3.000 Tropfsteinhöhlen zu den absoluten landschaftlichen Besonderheiten.

Die fünftgrößte Insel im Mittelmeerraum bietet atemberaubende, historische und kulturelle Sehenswürdigkeiten und abwechslungsreiche Naturschönheiten. Kreta ist eine Urlaubsinsel für Badebegeisterte, Naturfreunde, Wanderer und Kulturinteressierte. Gerade die Küsten mit ihren wunderschönen Buchten, die schroffen Steilküsten und das Binnenland unterstreichen die landschaftliche Vielfalt der Insel. Die Vegetation ist vom mediterranen Klima geprägt. Granatäpfel, Olivenbäume, Narzissen und viele andere Pflanzen sind hier zuhause und werden den Naturliebhaber erfreuen.

Ab 6000 v. Chr. war Kreta nachweislich besiedelt. Die minoischen Paläste in Knossos, Phaistos, Malia und Kato Zakros entstanden um 2000 v. Chr., jedoch wurden die meisten Paläste etwa 1450 v. Chr. von mykenischen Truppen zerstört. Ehe Kreta römische Provinz wurde, herrschte zuvor von 800 bis 67 v. Chr. die Zeit der griechischen Stadtstaaten. Nach der römischen Herrschaft gehörte die Insel zum byzantinischen Reich. Im Jahre 1204 wurde Kreta, nach dem vierten Kreuzzug, an Venedig angegliedert. Als 1645 die Insel von den Türken erobert wurde, gehörte Kreta als Folge zum osmanischen Reich. Mit Hilfe der europäischen Großmächte wurde Kreta schließlich 1898 von der türkischen Herrschaft befreit und letztendlich 1913 Teil des griechischen Staates.

Gerade durch Kretas lange Geschichte und aufgrund der unterschiedlichen Besatzungsepochen kann man heute noch auf der Insel eine vielfältige Kultur erleben. Neben minoischer und byzantinischer Kunst findet man venezianische Architektur aber auch kretische Kultur wieder. Hierzu zählen die Mantinades und die Rizitika. Es handelt sich hier um gefühlsbetonte, traditionelle kretische Lieder, die von Lyra und Laouto begleitet werden. Am Abend kann man den Einheimischen beim Tanzen zuschauen, wobei man am häufigsten den Pentozalis, den Chaniotikos und die Sousta sieht. Die traditionelle Volkskunst ist ein Erlebnis besonderer Art, jedoch sollte man auch die Kultur und die Sehenswürdigkeiten aus früheren Zeiten bestaunen. Auch Wanderfreunde, Wassersportbegeisterte und Sonnenanbeter kommen bei den vielfältigen Sport- und Freizeitangeboten voll auf ihre Kosten.

Sehenswertes

Knossos

Knossos ist die berühmteste archäologische Stätte auf Kreta und befindet sich etwa fünf Kilometer von Heraklion entfernt. Man kann die Ruinen der größten minoischen Palastanlage mit ihren zahlreichen Räumen, Gängen und Säulenhallen besichtigen. Voraussichtlich wurde der Palast durch einen Vulkanausbruch auf Santorin zerstört.

Samaria-Schlucht

In den weißen Bergen von Kreta befindet sich die atemberaubende 18 Kilometer lange Schlucht. Sie gilt als die wahrscheinlich längste Schlucht Europas. Da man hier ein eindrucksvolles Panorama vorfindet, lohnt es sich, eine ausgiebige Wanderung zu machen.

Lassithi-Hochebene

Im Dikti-Gebirge erstreckt sich in 800 Metern Höhe die Hochebene. Hier befanden sich ursprünglich viele Windmühlen, die allerdings in den vergangenen Jahren durch Motorpumpen ersetzt wurden. Die Hochebene ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in das angrenzende Gebirge.

Archäologisches Museum

Ein absolutes Muss ist das archäologische Museum in Heraklion. Hier kann man einzigartige Funde der minoischen Kultur besichtigen.

Panagia Kera

Unterhalb von Kritsa befindet sich die byzantinische Kirche, die vor allem durch ihre gut erhaltenen Fresken und Wandmalereien beeindruckt.

Gournia

Gournia gilt im Volksmund als das „minoische Pompeji“. Die kleine, antike Hafenstadt liegt an der Nordküste Kretas. Hier kann man die Überreste der einstigen Stadt besichtigen.

Kloster Arkadi

Südöstlich von Rethymnon liegt das bekannteste Kloster Kretas. Ein Mausoleum, in dem die Gebeine eines Märtyrers aufbewahrt sind, steht unmittelbar vor dem Kloster. Zudem ist ein kleines Museum dem Kloster angeschlossen. Das Kloster diente während des Aufstandes gegen die Türken als Zufluchtsstätte für zahlreiche Menschen.

Insel Grambousa

Mit einem Ausflugsschiff gelangt man von Kastelli aus auf die unberührte Insel Grambousa. Einst suchten hier Piraten Unterschlupf. Heute kann man eine venezianische Festung besichtigen, von der man einen wunderschönen Ausblick hat.

Palast von Malia

Etwa 37 Kilometer von der Hauptstadt entfernt befindet sich die drittgrößte Palastanlage der minoischen Kultur. Hier graben bis heute französische Archäologen.

Der meistbesuchte Badeort Kretas ist Agios Nikolaos . Gerade wegen seiner einmaligen Lage auf einer Halbinsel in der Mirabello-Bucht, die von klarem, blauem Wasser und dem Süßwassersee Voulismeni in der Stadtmitte umgeben ist, ist Agios Nikolaos so beliebt als Urlaubsort. Sehenswert sind das Archäologische Museum und die alte Kirche.

Chania ist die zweitgrößte Stadt der Insel. Die venezianischen und türkischen Häuser der Altstadt spiegeln unverkennbar den Reichtum der Stadt wider. Gerade die schmalen Gassen der Altstadt vermitteln eine herrliche Atmosphäre und laden zu einem unvergesslichen Spaziergang ein. Die 1911 errichtete Markhalle hinterlässt einen besonderen Eindruck. Hier kann man viele kretische Agrarprodukte kaufen. Neben dem venezianischen Hafen mit seiner Vielzahl an Bars und Tavernen sollte man unter anderem auch die Schiavo-Bastion, das Archäologische Museum und die Agios-Nikolaos-Kirche besuchen.

Die drittgrößte Stadt Kretas trägt den Namen Rethymnon. Die stimmungsvolle, sympathische Kleinstadt gehört ebenso wie Chania zu den schönsten Städten der Insel. Das Bild der Altstadt ist durch viele Minarette, Moscheen, enge Gassen und schöne venezianische Häuser geprägt. Zudem besitzt Rethymnon einen breiten Sandstrand direkt vor der Stadt.

Georgioupolis ist ein ruhiger Badeort im Westen der Insel. Umgeben von den Weißen Bergen erstreckt sich ein kilometerlanger Sandstrand im Vordergrund. Der ganze Ort wird von hohen Eukalyptusbäumen gesäumt und lädt zu traumhaften Spaziergängen ein.

Das malerische Fischerdorf Agia Galini liegt im Süden der Insel. Die typischen, weiß gekalkten Häuser erstrecken sich entlang des Hanges. Der Ort ist komplett autofrei. Hier hat man die Möglichkeit, am Strand in Ortsnähe zu baden. Außerdem befinden sich in unmittelbarer Umgebung die Strände Agios Georgios und Agios Pavlos. Das kretische Hinterland lässt sich wunderbar von Agia Galini aus erkunden.

Ierapetra ist die südlichste Stadt Europas. Am östlichen Ende des Ortes befindet sich ein wunderschöner Sandstrand, der zum Baden einlädt. Besonders sehenswert sind die Altstadt mit einer Moschee sowie der Hafen, an dem sich das Haus Napoleons befindet.

Der ehemalige Hippieort Matala liegt ebenfalls an der Südküste. Der Ort hat sich im Laufe der Jahre zum bekanntesten Badeort Kretas entwickelt. Obwohl der Tourismus in Matala boomt, hat der Ort kaum etwas von seinem Flair verloren. Die unter Denkmalschutz stehenden Höhlen in den Felswänden sind besonders beeindruckend.

Heraklion ist die Hauptstadt Kretas und befindet sich an der Ostküste. Auf den ersten Blick bekommt man den Eindruck, dass die Stadt sehr modern, lebhaft und vielleicht auch hässlich ist. Doch je länger man sich in Heraklion aufhält, desto mehr kann man die interessanten Sehenswürdigkeiten entdecken. Man sollte sich auf keinen Fall die schönen Altstadtwinkel, die historischen Plätze, die traditionelle Küche und die typische kretische Folklore entgehen lassen. Das Archäologische Museum ist ein absolutes Muss. Hier kann man sich unzählige Funde aus minoischer Zeit, Wandmalereien aus dem Palast von Knossos und viele andere Gegenstände anschauen. Das Ikonenmuseum am Katharinenplatz ist ebenfalls einen Besuch wert, da es als das bedeutendste Museum für christliche Kunst gilt.

Wissenswertes

Kreta ist ein interessantes Reiseziel für Groß und Klein. Man kann sowohl einen entspannten Urlaub an zahlreichen Sandstränden genießen als auch die kulturellen Sehenswürdigkeiten erkunden. Die etlichen Freizeitmöglichkeiten, wie zum Beispiel Wassersportaktivitäten, Wasserparks oder Tierparks lassen sowohl die Erwachsenen- als auch die Kinderherzen höher schlagen.

Ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie ist der Aqua Splash Water Park an der Straße von Kastelli. Hier können sich sowohl Große als auch Kleine an den Tunnel- und Wasserrutschen austoben.

Ein Glasbodenboot ist in der Nähe von Chania stationiert. Das Boot setzt fast jeden Tag zur Insel Agii Theodori über. Hier können Kinder einen wunderschönen Einblick in die faszinierende Unterwasserwelt gewinnen.

Das Piratenschiff „Captain Hook“ liegt im Hafen von Rethymnon und sticht täglich zu unterhaltsamen Touren in See. Besonders für kleine Piraten wird diese Attraktion zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Da Kreta eine lange Pferdekultur besitzt, ist Reiten ein beliebter Sport. Die grünen Landschaften Kretas lassen sich wunderbar auf dem Rücken eines Pferdes erkunden. Der Reiterhof Finika befindet sich in der Nähe von Heraklion und bietet etliche Touren in umliegende Regionen an. Bei einem Ausritt am Strand schlagen sowohl Kinder- als auch Erwachsenherzen höher.

Wegen der starken Sonneneinstrahlung über Kreta sollten besonders die Kinder entsprechend geschützt sein und Kopfbedeckungen tragen. Die Mittagssonne sollte man allgemein meiden.

Insidertipps

Damit Sie Ihren Urlaub auf Kreta vom ersten bis zum letzten Tag genießen können, steht Ihnen Ihre Reiseleitung mit Rat und Tat zur Seite. Gerne gibt sie Ihnen Informationen zu den besten Stränden, den schönsten Sehenswürdigkeiten, den besten Ausflugsangeboten oder den trendigsten Clubs und Bars. Natürlich kennt die Reiseleitung auch die besten Restaurants. Vorab geben wir Ihnen hier einige Tipps zur Vorbereitung auf Ihren Urlaub!

Der Wasserpark „Watercity“

Der riesige Wasserpark Watercity befindet sich zwischen Heraklion und Chersonisos. Das Angebot befriedigt die Erwartungen aller Familienmitglieder. Für die kleinen Kinder gibt es mehrere Kinderbecken und -rutschen. Für Jugendliche und Erwachsene stehen unzähligen Rutschen wie Kamikaze, Turbo Cyclone, Hyper Race oder der Black and Red Hole zur Verfügung. Die gepflegten Grünflächen bieten Ruhe und Entspannung für die älteren Semester. Wer sich total entspannen und gleichzeitig den Wellen des Wassers hingeben möchte, der kann sich mit einem kleinen Boot auf dem Lazy River treiben lassen. Das Wellenbad bietet Action für alle Generationen und der Whirlpool massiert angegriffene Muskelpartien. Hervorzuheben sind auch die zahlreichen Rutschen, die per Matratze oder Gummireifen bewältigt werden müssen, Riesengaudi vorprogrammiert. Für den Hunger zwischendurch gibt es eine große Auswahl an Restaurants und Snack Bars.

Steak House auf Kreta

Wer sich mit seinem Partner nicht einigen kann, ob es Steaks oder griechisches Essen am Abend gibt, dem sei das Othonas nahe gelegt. Hier erhalten Sie beides: traditionelle griechische Küche und leckere Steaks. Das Restaurant hat eine Auswahl von 350 unterschiedlichen Tellern, darunter auch leckere Fischgerichte. Selbstverständlich werden alle Speisen frisch und aus frischen Zutaten hergestellt. Wie wäre es mit frittierter Banane mit Eis als Nachtisch? Sie finden das Othonas in der Altstadt von Rethymnon.

Informationen A-Z

Inselname:

Kreta

Hauptstadt:

In Kretas Inselhauptstadt Heraklion (auch: Iraklio) leben etwa 140.000 Einwohner.

Verwaltung:

Kreta gehört zur griechischen Verwaltungsregion Kreta.

Lage und Klima:

Kreta liegt rund 160 Kilometer südlich des griechischen Festlandes. Die Insel erstreckt sich in Ost-West-Richtung über 260 Kilometer Länge bei einer maximalen Breite von 60 Kilometer. Es herrscht mediterranes Klima mit hohen Sommertemperaturen bei niedriger Luftfeuchtigkeit und milden Wintern; die Monate November bis März sind am regenreichsten.

Fläche:

8.331,2 km²

Höchste Erhebung: 

Das Ida-Gebirge mit dem Psiloritis als höchsten Berg der Insel (2.456 Meter)

Bevölkerung:

Griechenland hat fast elf Millionen Einwohner, davon 96 Prozent Griechen, zwei Prozent Makedonier und zwei Prozent Sonstige. Kreta hat ungefähr 600.000 Einwohner.

Sprachen:

Die offizielle Landessprache ist Neugriechisch (Demotiki). In Urlaubsgebieten wird auch Englisch und Deutsch gesprochen. 

Währung:

Die Währung auf Kreta ist der Euro.

Maße und Gewichte:

In Griechenland gilt das metrische Maß- und Gewichtssystem.

Strom:

220/230 Volt, 50 Hertz. Für Griechenland empfiehlt sich die Mitnahme eines Europanorm-Steckers mit Verlängerungskabel, da in Badezimmern meist keine Steckdosen vorhanden sind.

Zeitunterschied:

MEZ + 1. Sie müssen also Ihre Uhr eine Stunde vorstellen.

Auskunft:

Fremdenverkehrsamt Griechenland, Neue Mainzer Str. 22, D-60311 Frankfurt am Main , Telefon: +49 (0) 69 / 2 57 82 70, E-Mail: info@gzf-eot.de, Internet: www.gzf-eot.de; Griechische Zentrale für Fremdenverkehr, Opernring 8, A-1010 Wien, Telefon: +43 (0) 1 / 51 25 31 78, E-Mail: grect@vienna.at.

Einreise:

Staatsangehörige der EU-Länder können mit Reisepass oder Personalausweis nach Griechenland einreisen. Der deutsche Kinderausweis wird anerkannt. Auch der für Kinder ab dem 12. Lebensjahr ausgestellte Personalausweis wird für die Einreise anerkannt.

Gesundheit:

Impfvorschriften und gesundheitliche Bedingungen können sich kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich auf der Internetseite Ihres Reiseveranstalters und konsultieren Sie rechtzeitig vor Reiseantritt Ihren Hausarzt.

Fotografieren:

In religiösen Stätten ist das Fotografieren und Filmen generell untersagt; das gilt auch für militärische Objekte (dazu gehören auch die Flughäfen Heraklion und Chania).

Geschichte und Mythen vereinen sich auf der griechischen Insel Rhodos und verleihen ihr noch heute einen besonderen Reiz. Viele kulturelle Denkmäler legen Zeugnis einer bewegten Vergangenheit ab. Bereits 1988 erklärte die UNESCO die Altstadt von Rhodos mit dem Großmeisterpalast und den mächtigen Stadtmauern zum Weltkulturerbe. Sonnenhungrige zieht es an die wunderschönen Strände der größten Insel der Dodekanes. Auch das Landschaftsbild von Rhodos verzaubert seine Besucher. Während das Innere der Insel von hohen Bergen durchzogen wird, die zum Teil steil ins Ägäische Meer fallen, findet man dazwischen immer wieder grüne Täler und einsame Buchten. Das ursprüngliche Griechenland kann man auf der viertgrößten Insel Griechenlands noch spüren und erleben.

Bereits in der Antike begann die Blütezeit der Insel. Aufgrund seiner Lage zwischen Kleinasien und Ägypten entwickelte sich Rhodos schnell zu einem Handelszentrum mit großer Seemacht. Seit dem zweiten Jahrtausend vor Christus gibt es Aufzeichnungen über die Insel. Nachdem die Dorer zu dieser Zeit auf Rhodos lebten, herrschten um 1500 vor Christus die Archäer hier. Sie waren die Gründer der Städte Lindos, Ialyssos und Kamiros, die später zu einem Staat wurden und die Stadt Rhodos errichteten. Nach der Herrschaft des Römischen sowie des Byzantinischen Reiches, kamen die Ritter des Johanniterordens auf die Insel, die allerdings später von den Osmanen vertrieben wurden. Nachdem Rhodos 1912 Italien zugesprochen wurde, schloss es sich 1947 gemeinsam mit seinen Nachbarinseln Griechenland an.

Rhodos gilt als eine der sonnigsten Regionen Europas. Schon in der griechischen Mythologie war Rhodos die Insel des Sonnengottes Helios. Der Sonnengott soll der Insel ihren Namen verliehen haben, da er Rhodos nach seiner Frau Rhode benannte. Ihm zu Ehren erbauten die Rhodier auch den Koloss von Rhodos, eines der sieben Weltwunder der Antike. Die Insel verwöhnt ihre Urlauber mit 260 bis 270 Sonnentagen pro Jahr. Pinien- und Zypressenwälder prägen das Bild der grünen Insel. Die Architektur von Rhodos ist einzigartig. Verschiedene Stile treffen hier aufeinander und liefern ein harmonisches Bild. So lassen sich neben Spuren der venezianischen, arabischen, türkischen, kubischen und byzantinischen Bauweise auch Hinterlassenschaften aus der Zeit des Johanniterordens finden.

Möchte man mehr von der einzigartigen Inselwelt Griechenlands entdecken, stellt Rhodos einen geeigneten Ausgangspunkt zum „Insel-Hopping“ dar. Denn auch die benachbarten Inseln wie Symi sind einen Ausflug wert.

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